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TUI Suisse Ltd entstand vor drei Jahren aus dem Zusammenschluss von Imholz, TUI Suisse und Vögele und ist heute der drittgrösste Reiseveranstalter in der Schweiz. Mehrheitsaktionär ist der Preussag-Konzern, der weltweit führende Touristik-Anbieter mit Sitz in Hannover. Anlässlich der heutigen Medienkonferenz zeigte Dr. Ralf Corsten, Mitglied des Vorstandes der Preussag AG, die Entwicklung des internationalen Reisemarktes und die strategische Ausrichtung der Preussag AG auf. Norbert Munsch, Geschäftsführer der TUI Deutschland GmbH, erläuterte die Bedeutung des Schweizer Reisemarktes für den Konzern. Martin Wittwer, CEO der TUI Suisse Ltd, zog drei Jahre nach der Fusion eine positive Bilanz über die Entwicklung. Gleichzeitig präsentierte er die wichtigsten Trends und Highlights für den kommenden Sommer. Der Start in das neue Geschäftsjahr ist hervorragend geglückt. Der Auftragsbestand liegt rund 15 Prozent höher als zum gleichen Zeitpunkt im Vorjahr.
Die Preussag AG: Dynamisches Wachstum in einem Zukunftsmarkt
"Neben den Geschäftsfeldern Gesundheit und Information zählen Wirtschaftsexperten den Tourismus weltweit zu den wichtigsten Wachstumsmärkten. Sie sagen unserer Branche eine erfolgsversprechende Zukunft voraus" begann Dr. Ralf Corsten sein Referat. Das Vorstandsmitglied der Preussag AG in Hannover. Voraussagen der World Tourism Organization (WTO) zufolge, werden gemäss Corsten die touristischen Einnahmen von weltweit 520 Milliarden US-Dollar im Jahr 2000 sich bis zum Jahr 2020 fast vervierfachen. Dabei wachse der internationale Tourismus in den bereits entwickelten Tourismusmärkten Europa und Amerika langsamer, als auf anderen Kontinenten und in anderen Regionen.
Laut Corsten hat sich die Preussag AG in den vergangenen Jahren "sehr schnell zu einer touristischen Unternehmensgruppe von europäischer Dimension entwickelt", und mit der Übernahme der Übernahme der TUI im Jahr 1997 sei die "europäische Dimension zur Zielsetzung des touristischen Geschäftsbereichs der Preussag" geworden. Das Streben nach Wachstum der Unternehmensgruppe sei Teil der 1994 bei TUI festgelegten Unternehmensstrategie und verlaufe in drei Dimensionen: ein umfangreiches Engagement auf allen wichtigen europäischen Quellmärkten, der Aufbau bedeutender Beteiligungen auf allen Stufen der touristischen Wertschöpfungskette und die bedürfnisgerechte Erweiterung des Angebots durch die Nutzung der Wachstumsdimensionen in Breite und Tiefe des Sortiments.
"Aufgrund der Unternehmensstrategie haben wir in den vergangenen Jahren den Ausbau zu einem europäischen Reiseunternehmen mit Nachdruck vorangetrieben", beschrieb Preussag-Vorstandsmitglied Dr. Ralf Corsten die jüngste Expansionspolitik des Unternehmens. Dieser Ausbau sei überwiegend durch den Erwerb von Veranstalter- und Reisebürobeteiligungen, aber auch durch Unternehmensgründungen (wie z.B. die TUI Suisse Ltd), realisiert worden. Trotz "weniger weisser Flecken" wie Italien und Portugal ist der touristische Geschäftsbereich der Preussag heute mit "deutlichem Abstand Marktführer in Europa und darüber hinaus auch weltweit", betonte Corsten. Im Jahre 2000 habe sich der Anteil dieses Geschäftsbereichs am gesamten Preussag Umsatz auf 52 % belaufen. Den Ausführungen von Dr. Ralf Corsten zufolge sind in Zukunft die strategischen Ziele des Konzerns im Bereich Tourismus unter anderem "Integration des Unternehmens-Netzwerks und die Nutzung der Verbundpotenziale" sowie "die Steigerung der Profitabilität durch Realisierung von best-in-class
margins".
Die Schweiz: Ein wichtiger Markt
Der Grund für die Wichtigkeit des Schweizer Reisemarktes für den Konzern liegt für Norbert Munsch – Geschäftsführer der TUI Deutschland GmbH – unter anderem darin, dass die Schweiz "ein hochentwickelter Quellmarkt mit hoher Reiseintensität und hohem Marktvolumen" ist. Wie Munsch an der Pressekonferenz weiter sagte, gehen alle Prognosen davon aus, dass die Wachstumsraten des Schweizer Reisemarktes "naturgemäss geringer ausfallen, als für fast alle anderen Länder in Westeuropa". Für
das Jahr 1999 hätten die Zahlen des European Travel Monitor für die Schweiz bei den Veranstalterreisen von 4 Tagen und mehr ein Volumen von 4,1 Millionen Reisen mit
einem Umsatz von 5,2 Milliarden Euro ausgewiesen. Die Prognosen für die kommenden 5 Jahre liessen "Wachstumsraten zwischen 2,1 und 2,6 % erwarten". Für das Jahr 2000 könne man auch ohne endgültigen Zahlen bereits sagen, dass Wachstum des Schweizer Veranstaltermarktes deutlich höher ausgefallen ist, als zuvor prognostiziert, erklärte der Geschäftsführer der TUI Deutschland GmbH.
"Die hohe Wettbewerbsintensität auf dem Schweizer Markt für Veranstalterreisen und die damit verbundene positive Preisentwicklung zugunsten des Verbrauchers ist sicher die entscheidende Ursache für die überdurchschnittlichen Zuwachsraten in den zurückliegenden Jahren", sagte Norbert Munsch weiter. Laut Munsch führen rund die Hälfte der im Reisebüro von Schweizern gebuchten Auslandsreisen von vier Tagen und mehr zu den Zielen am Mittelmeer. Das Hauptreiseziel sei
Spanien.
Andere wichtige Reiseziele seien Italien sowie Griechenland und zudem hätten sich die Destinationen Türkei und Ägypten "nach starken Einbrüchen in den Vorjahren im Jahr 2000 wieder erholt". Aber auch exotische Destinationen lägen ungebrochen im Trend. Die bevorzugten Reiseziele der Schweizerinnen und Schweizer sind hier gemäss Munsch zum einen die USA und die Karibik und zum anderen der südostasiatische Raum. "Die Schweizer sind seit Jahren Weltmeister bei Fernreisen" sagte Norbert Munsch – eine für die Veranstalter besonders erfreuliche Tatsache.
Erfolgreiche Zusammenarbeit mit Kuoni
"Durch den Markteintritt von TUI und den Zusammenschluss mit Vögele und Imholz entstand 1997 in der Schweiz die dritte Kraft im Konzert der Wettbewerber" hielt Norbert Munsch zur Zusammenarbeit mit Kuoni rückblickend fest. "Der dadurch ausgelöste Wettbewerbsschub führte dazu, dass als Reaktion unsere Produkte in den Kuoni- und Hotelplan-Reisebürofilialen nicht mehr verkauft wurden", bedauerte Munsch. Diese "für alle Beteiligten schwierige und schmerzhafte Entwicklung" habe dazu geführt, dass sich Kuoni und TUI 1999 für eine Allianz auf dem Schweizer Markt entschieden. Heute ist Kuoni mit 49 % an der TUI Suisse Ltd beteiligt. Diese Zusammenarbeit habe nicht nur zur Wiederaufnahme des gegenseitigen Vertriebs in den eigenen Reisebüroketten geführt, sondern darüber hinaus erstrecke sich die erfolgreiche Zusammenarbeit auf den gemeinsamen Betrieb von Charterflugketten und das Angebot von TUI Markenhotels in den Katalogen von Kuoni Schweiz, betonte
Munsch.
Drei starke Marken unter einem Dach
"Back to the roots". So fasste Martin Wittwer, CEO TUI Suisse Ltd, an der Medienorientierung in Zürich die Strategie für die drei Marken Imholz, TUI und Vögele Reisen unter dem Dach von TUI Suisse Ltd zusammen. Sich auf die ursprünglichen Stärken konzentrieren, laute das Rezept der drei erfolgreichen Marken auch in Zukunft. Damit will man bei allen Marken zulegen und so die Position als klare Nummer 3 im Schweizer Reisemarkt kräftigen, sagte der Geschäftsführer von TUI Suisse Ltd weiter.
Imholz Reisen hat sich laut Wittwer seit der Gründung vor 40 Jahren als Generalist mit Schwerpunkt im Bereich Badeferien und Städtereisen einen Namen gemacht. Das 40-jährige Jubiläum der Marke Imholz werde zum Anlass genommen, die Kundinnen und Kunden mit zahlreichen Spezialangeboten zu überraschen. Unter dem Motto "Faire Preise" hat Imholz bereits im letzten Herbst als erster Schweizer Veranstalter eine weitere Pionierleistung lanciert: Neu sind im Preis für ein Pauschalarrangement auch die obligatorischen Zuschläge inbegriffen. Die neuen Ferienkataloge bieten zahlreiche neue Destinationen und Angebote: z.B. Ferien in der Südtürkei oder sechs neue europäische Städte zum Entdecken. Erstmals erscheint unter dem Imholz-Label ein umfassender Katalog der Magic Life Clubs: Ein all-inclusive-Konzept in 23 attraktiven Ferienclubs unter anderem in der Türkei, in Griechenland und in Tunesien.
TUI Schöne Ferien! gehört gemäss Wittwer "zu den fortschrittlichen europäischen Marken" und ist vor allem beim international ausgerichteten Publikum bereits stark verankert. Als Antwort auf die zunehmende Nachfrage nach Familien-Ferien sei der neue TUI Family-Katalog entstanden. Als wichtige exklusive Dienstleistung von TUI Schöne Ferien! bezeichnete der Chef von TUI Suisse Ltd die "Geld-zurück-Garantie". Dies bedeute, dass die Gäste den Reisepreis rückerstattet erhalten, sollten die vorgefunden Leistungen am Ferienziel nicht den im Katalog beschriebenen entsprechen. "Mehr halten als versprechen", umschrieb Wittwer das Motto von
Vögele Reisen. Dieser Veranstalter habe sich als erfolgreicher Direktanbieter etabliert. Das ausgezeichnete Preis-Leistungsverhältnis und das breite Angebot im Bereich der Badeferien und Fernreisen seien hier die massgebenden Erfolgsfaktoren.
Weitere Medienauskünfte erteilt:
Roland Schmid, Chief of Staff - Corporate Communications
Tel 01/455 42 32; Fax 01/455 40 80;
E-mail: roland.schmid@tui.ch
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