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Flutwelle im Indischen Ozean – Bericht Nr. 2: Information zu den Auswirkungen in den Ferienregionen
1. Die Auswirkungen des Seebebens an den Ferienorten
Die Lage auf den durch das Seebeben betroffenen Regionen (Malediven, Sri Lanka, Phuket und Khao Lak/Thailand) ist sehr unterschiedlich. In den Medien wird ausführlich über den Stand und die Entwicklung in den einzelnen Gebieten berichtet.
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Betreuung an den Ferienorten:
Die Reiseleitung ist überall mit den Kunden vor Ort in ständigem Kontakt. Die Kunden selbst können die Reiseleitung über das 24-Stunden-Service-Telefon erreichen. Diese Telefonnummer ist in den Reiseunterlagen oder im gebuchten Hotel (z.B. Anschlagbrett, Informationsordner) zu finden. Sollten die Gäste ihren Aufenthalt am gebuchten Ferienort frühzeitig abbrechen wollen, sollte die Reiseleitung kontaktiert werden. Vorzeitige Rückreisen aus den Feriengebieten werden - nach Verfügbarkeit auf den Flügen ermöglicht.
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Rückkehr der Gäste
Die Kunden werden so schnell als möglich mit unterschiedlichen Flügen in die Schweiz zurückkehren. Wir versuchen jede Flugmöglichkeit im Interesse der Kunden zu nutzen. Es ist nicht immer möglich, genau anzugeben, mit welchen Fluggesellschaften und auf welchem Flug die Gäste nach Hause fliegen. Weil die Kunden oft nach Hause anrufen, sind Angehörige oder die Buchungsstelle deshalb oft besser über den Rückreisetermin orientiert.
2. Die Ferienregionen im Überblick – Umbuchungen und Annullierungen
Nachstehend finden Sie pro Region einen kurzen Situationsbericht und die Regelung für Umbuchungen oder Annullierungen. Je nach Angebot und Programm können die einzelnen Veranstaltermarke von TUI Suisse) leicht abweichende Regelung treffen. Sie werden in jedem Fall kontaktiert. Für Annullierungen oder Umbuchungen ausserhalb der angegebenen Fristen gelten für alle Reisen und für alle Reiseziele die Allgemeinen Vertrags- und Reisebedingungen (AVRB).
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Indonesien, Malaysia und Myanmar
Die Feriengebiete in Indonesien, Malaysia und Myanmar wurden von der Flutwelle kaum heimgesucht. Die Hotelanlagen sind praktisch ohne Einschränkungen in Betrieb. Die Länder sind – unter Berücksichtigung der Auswirkungen der Katastrophe auf das öffentliche Leben – bereisbar.
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Sri Lanka:
Auf Sri Lanka werden momentan keine Gäste mehr vermisst. Die ersten Gäste, die aus dem Süden Sri Lankas evakuiert wurden, kamen heute in Zürich-Kloten an. Die verbleibenden Gäste sind im „Convention Center“ Colombos untergebracht. Die Kunden reagieren verständnisvoll und besonnen. Die meisten Hotels sind stark beschädigt; die Hotelleistungen können nicht mehr erbracht werden.
Kunden mit Abreise bis Montag, 31. Januar 2005
Alle Reisen nach Sri Lanka mit Abreise bis und mit Montag, 31. Januar 2005 werden spesenfrei abgesagt. Über die Durchführung der Reisen ab 1. Februar 2005 wird bis am 7. Januar 2005 entschieden.
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Malediven:
Auf den Malediven gibt es nach aktuellen Informationen keine verletzten Kunden. Der Sachschaden ist allerdings hoch. Schäden, teils erheblich, teils minimal, werden von den Inseln
Paradise Island (MLE 60186), Velavaru (MLE 90015), Olhuveli (MLE 30070), Full Moon (MLE 20065), Kurumba (MLE 20020) und Vilu Reef (MLE 90018) gemeldet. Die Gäste, welche sich auf einer dieser Inseln aufhielten wurden zum Teil auf andere Inseln gebracht oder kehrten bereits nach Hause zurück. Die Mehrzahl der Inseln im Programm von TUI Suisse ist mit fast keinen oder nur geringen Einschränkungen in Betrieb. Wünsche nach einer vorzeitigen Rückreise gibt es trotzdem wenige. Die meisten Kunden möchten den Aufenthalt fortsetzen. Die Buchungsstellen dieser Kunden werden von uns so rasch als möglich kontaktiert.
Kunden mit Abreise bis Freitag, 31. Dezember 2004
Alle Reisen auf die Malediven mit Abreise bis und mit 31. Dezember 2004 werden spesenfrei abgesagt.
Kunden mit Abreise ab Samstag, 1. Januar 2005
Ab 1. Januar 2005 fliegen wir Male gemäss dem publizierten Flugplan an.
Kunden, welche Inseln gebucht haben, deren Leistungen nicht vollständig erbracht werden können, benachrichtigen wir so rasch als möglich. Je nach Verfügbarkeit bieten wir Ihnen eine Alternative an. Bei nicht gleichwertigen Alternativen sind kostenlose Umbuchungen oder Annullierungen möglich.
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Phuket und Khao Lak und die übrigen Feriengebiete Thailands
Die Situation in Khao Lak ist nach wie vor unübersichtlich. Es gibt hier keine verlässlichen Informationen über mögliche Opfer. Für die evakuierten Kunden wurde von der thailändischen Regierung ein „Rescue Center“ im Norden Phukets errichtet. Auf Phuket befinden sich nach derzeitigen Angaben keine Gäste unter den Opfern.
Die Schweizer Botschaft hat am Flughafen in Bangkok einen Notschalter eingerichtet, um Gäste zu unterstützen, die selbständig nach Bangkok gereist sind.
Wichtiger Hinweise für die übrigen Feriengebiete Thailands
Die touristischen Einrichtungen und die Verkehrswege in den vorstehend nicht genannten Feriengebiete Thailands sind durch die Auswirkungen des Seebebens fast vollständig intakt. Ab und zu muss in den nächsten Tagen noch mit Aufräumarbeiten oder Instandstellungsarbeiten gerechnet werden. Sollten die gebuchten Leistungen nicht erbracht werden können, werden die Reisenden vor der Abreise orientiert. Die Rundreisen im Norden des Landes werden programmgemäss durchgeführt. Die Anschlussprogramme „Badeferien“ werden laufend angepasst. Die Kunden werden darüber informiert. Kunden mit Abreise bis Sonntag, 16. Januar 2005
Alle Reisen nach Phuket und die umliegenden Feriengebiete sowie Khao Lak mit Abreise bis und mit
Sonntag, 16. Januar 2005 werden spesenfrei abgesagt.
Kunden mit Abreise ab Montag, 17. Januar 2005
a) Alle Reisen nach Khao Lak werden bis auf weiteres annulliert.
b) Reisen nach Phuket und in die umliegenden Feriengebiete mit Abreise nach dem 17. Januar 2005
können auf Anfrage spesenfrei umgebucht werden. Umbuchungen sind
bis Montag, 10. Januar 2005, 1800 Uhr, möglich. Bei einem späteren Entscheid werden Umbuchungen und Annullierungen gemäss den AVRB vorgenommen.
3. Rückerstattung von nicht benützten Leistungen
Bei der Flutwelle und deren Auswirkungen handelt es sich um Ereignis höherer Gewalt.
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Kunden, welche eine Annullierungs- und Reisezwischenfall-Versicherung beim Reisebüro respektive –Veranstalter gebucht haben oder über eine andere Versicherungslösung verfügen, müssen ihre Ansprüche für nicht benützte Leistungen oder für unvorhergesehene Auslagen direkt bei der entsprechenden Reiseversicherung geltend machen. Die Fälle werden einzeln aufgrund der anwendbaren Allgemeinen Versicherungsbedingungen geprüft und beurteilt.
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Kunden, welche nachweislich über keine Versicherungslösung verfügen, wenden sich mit den nötigen Unterlagen an folgende Adresse: TUI Suisse Ltd, Kundenservice, Birmensdorferstrasse 108, 8036 Zürich. Die Anfragen werden einzeln geprüft.
4. Service-Telefon in der Schweiz
Weitere Auskünfte erteilt:
Roland Schmid, Chief of Staff - Corporate Communications
Tel 01/455 42 32; Fax 01/455 40 80;
E-mail: roland.schmid@tui.ch
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