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Thailand – Überflutungen (Nr. 11)

1. Lage in Bangkok und Umgebung
Die Innenstadt Bangkoks „CBD“ (Central Business District), in der sich die meisten touristisch genutzten Hotels befinden, ist von den Überflutungen nach wie vor nicht betroffen. Die Geschäfte, Shopping Center, Banken und Büros sind normal geöffnet. Der öffentliche Verkehr mit Sky Train, Airport Express, U-Bahn und Bussen läuft ungehindert.

Das Wasser weicht in mehreren Teilen der Stadt zurück. Trotzd
bleibt die Lage in und um Bangkok weiterhin veränderlich und ausserhalb der touristischen Zonen an gewissen Orten kritisch. Die Behörden schliessen Überschwemmungen in den bis anhin nicht betroffenen Gebieten der Innenstadt Bangkoks noch nicht ganz aus. In mehreren Provinzen ist das Wasser bereits vollständig abgelaufen, dazu gehören Ayutthaya, Nakhon Sawan, Singburi und Angthong. Rund 20 Provinzen sind durch das Wasser betroffen, dadurch wird das Leben von über 5 Millionen Menschen beeinflusst.

Engpässe in der Versorgung sind aufgrund ausfallender Lebensmittelproduktionen bzw. erschwerter Lieferlogistik nach wie vor möglich.

Tipp! Beachten Sie bitte die Links unter nachstehender Ziffer „6. Weiteres Vorgehen – Nützliche Informationen“.

Zur Information: Viele Hotels liegen in: Ratchthewi, Pathmuwan, Sathorn, Bangrak und direkt am Menam Chao Phraya Fluss.

2. Ausflüge in und um Bangkok – Transportmittel
Der Strassen- und Schienenverkehr in Bangkok und von Bangkok aus in den Norden ist zum Teil noch eingeschränkt. Der Wasserstand sinkt jedoch deutlich, zum Beispiel in Ayutthaya (80 km nördlich von Bangkok), weiter ab. Der Asian Highway ab Ayutthaya ist nun Richtung Norden wieder fast uneingeschränkt befahrbar. Die Auswirkungen betreffen – weil sich die Wassermassen westlich von Bangkok den Weg ins Meer suchen – die Strecken in den Süden nur teilweise. Die Fahrroute oder die Fahrpläne sollten rechtzeitig und laufend überprüft werden.

3. Situation ausserhalb von Bangkok in den anderen Landesteilen
Der Norden (die Grenze der Wasserfläche liegt auf der Höhe der Stadt Sukhothai, 300km nördlich von Bangkok) sowie die Baderegionen in Pattaya, Hua Hin/Cha Am, Ko Samui, Krabi und Phuket mit Khao Lak sind vom Hochwasser und den Überflutungen nicht betroffen. Für allfällige Umbuchungen oder Stornierungen von Reisen ohne Aufenthalt in Bangkok oder für Transit-Gäste in Bangkok gelten die Allgemeinen Vertrags- und Reisebedingungen (AVRB).

4. Reisehinweise des EDA (Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten)
Das EDA hat die Reisehinweise für Thailand am Dienstag, 15. November 2011, aktualisiert. Sie werden auch weiterhin täglich unter Berücksichtigung der Entwicklung überprüft. Unter dem Titel „Aktuelles“ lauten die Hinweise derzeit wie folgt:

„Eine Mehrheit der thailändischen Provinzen sind zurzeit von Hochwasser betroffen, am schlimmsten die zentralen Landesteile und der Norden Bangkoks. Die thailändischen Behörden erklären, dass sich die Lage weitgehend stabilisiert hat. Sie können dennoch nicht ganz ausschliessen, dass noch Wasser in die Innenstadt Bangkoks eindringen könnte.

Informieren Sie sich bei Ihrem Reisebüro über die Durchführbarkeit der Reise, bevor Sie Aufenthalte im Grossraum Bangkok und in Zentralthailand planen (Nakhon Sawan, Uthai Thani, Chainat, Singhburi, Ang Thong, Ayutthaya, Pathum Thani, Nonthaburi, Lopburi, Sara Buri, Nakhon Nayok, Prachinburi, Chachoengsao, Suphan Buri, Nakhon Pathom, Kamphang Peth und Tak).

Befolgen Sie vor Ort die Anweisungen der lokalen Behörden. Bleiben Sie in Kontakt mit Ihrem Reiseveranstalter und Ihrer Reiseversicherung.

In den überschwemmten Gebieten bestehen erhebliche Infrastrukturschäden. Deren Instandstellung wird längere Zeit in Anspruch nehmen. Versorgungsengpässe sind in den betroffenen Gebieten möglich.

Der internationale Flughafen Bangkok-Suvarnabhumi ist in Betrieb. Auskunft über die Flugverbindungen erteilen die Fluggesellschaften und Reisebüros.“

5. Massnahmen für Kunden mit einem Aufenthalt in Bangkok

6. Weiteres Vorgehen – Nützliche Informationen
TUI Suisse ist mit der Reiseleitung, dem EDA und anderen Reiseunternehmen in Kontakt und verfolgt die Entwicklung der Lage im Interesse der Gäste aufmerksam. Sollte sich etwas ändern, informieren wir erneut.