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Thailand – Überflutungen (Nr. 7)

1. Lage in Bangkok und Umgebung
Die Innenstadt Bangkoks „CBD“ (Central Business District), in der sich die meisten touristisch genutzten Hotels befinden, ist nicht überflutet. Die Geschäfte, Shopping Center, Banken und Büros sind normal geöffnet. Der öffentliche Verkehr mit Sky Train, Airport Express, U-Bahn und Bussen läuft ungehindert.

Die Wassergrenze liegt ungefähr vier Kilometer nördlich der Innenstadtgrenze. Das Hochwasser bewegt sich nur langsam vom Norden her in Richtung Stadtzentrum. Gestern kam es in den Vorstädten zu Protesten von Einwohnern, deren Häuser bereits seit vier Wochen unter Wasser stehen. Damit das Wasser schneller abläuft, wurden zum Teil Schleusen eingerissen oder zusätzliche Ablaufrinnen geschaffen. Inzwischen werden die Schleusen unter dem Schutz der Armee und der Polizei repariert. Offizielle Stellen haben inzwischen bestätigt, dass einige Stadteile, einschliesslich Thonburi, für die nächsten 14 Tage überflutet sein werden. Alle Schulen in Bangkok bleiben bis Montag, 7. November geschlossen.

Tipp! Beachten Sie bitte die Links unter nachstehender Ziffer „6. Weiteres Vorgehen – Nützliche Informationen“.

Zur Information: Viele Hotels liegen in: Ratchthewi, Pathmuwan, Sathorn, Bangrak und direkt am Menam Chao Phraya Fluss.

2. Ausflüge in und um Bangkok – Transportmittel
Der Strassen- und Schienenverkehr in Bangkok und von Bangkok aus in den Norden sind zum Teil massiv eingeschränkt. Die Auswirkungen betreffen je länger je mehr auch die Strecken nach Süden. Die Fahrroute oder die Fahrpläne sollten rechtzeitig und laufend überprüft werden.

3. Situation ausserhalb von Bangkok in den anderen Landesteilen
Der Norden (die Grenze der Wasserfläche liegt auf der Höhe der Stadt Sukhothai, 300km nördlich von Bangkok) sowie die Baderegionen in Pattaya, Hua Hin/Cha Am, Ko Samui, Krabi und Phuket mit Khao Lak sind vom Hochwasser und den Überflutungen nicht betroffen.

Für allfällige Umbuchungen oder Stornierungen von Reisen ohne Aufenthalt in Bangkok oder für Transit-Gäste in Bangkok gelten die Allgemeinen Vertrags- und Reisebedingungen (AVRB).

4. Reisehinweise des EDA (Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten)
Das EDA hat die Reisehinweise für Thailand am Donnerstag, 27. Oktober, angepasst. Seither werden sie täglich unter Berücksichtigung der Entwicklung überprüft. Unter dem Titel „Aktuelles“ lauten die Hinweise zurzeit wie folgt:

„Es wird abgeraten von Touristen- und anderen nicht dringenden Reisen in den Grossraum Bangkok und Zentralthailand (Sukhothai, Pichit, Phitsanulok, Nakhon Sawan, Uthai Thani, Chainat, Singhburi, Angthong, Ayutthaya, Pathum Thani, Nonthaburi, Lopburi, Sara Buri, Nakhon Nayok, Pracheen Buri, Chacherngsao, Suphan Buri, Nakhon Pathom, Kamphang Peth, und Tak).

Eine Mehrheit der thailändischen Provinzen sind zur Zeit von Hochwasser betroffen, am schlimmsten die zentralen Landesteile und der Norden Bangkoks. Die thailändischen Behörden warnen, dass auch die Innenstadt Bangkoks überflutet werden könnte und empfehlen, Bangkok vorübergehend zu verlassen. Befolgen Sie vor Ort die Anweisungen der lokalen Behörden. Bleiben Sie in Kontakt mit Ihrem Reiseveranstalter und Ihrer Reiseversicherung.

In den überschwemmten Gebieten bestehen erhebliche Infrastrukturschäden. Die medizinische Versorgung ist nicht mehr vollumfänglich gewährleistet; die Spitäler können teilweise nur noch Notfälle behandeln.

In den überschwemmten Gebieten bestehen erhebliche Infrastrukturschäden. Die medizinische Versorgung ist nicht mehr vollumfänglich gewährleistet; die Spitäler können teilweise nur noch Notfälle behandeln.

Der internationale Flughafen Bangkok-Suvarnabhumi ist in Betrieb. Auskunft über die Flugverbindungen erteilen die Fluggesellschaften und Reisebüros.“

5. Massnahmen für Kunden mit einem Aufenthalt in Bangkok

6. Weiteres Vorgehen – Nützliche Informationen
TUI Suisse ist mit der Reiseleitung, dem EDA und anderen Reiseunternehmen in Kontakt und verfolgt die Entwicklung der Lage im Interesse der Gäste aufmerksam. Sollte sich etwas ändern, informieren wir erneut.